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Charta für Humanismus 4.0

Leitbild für eine kooperative Humangesellschaft

Die aktuelle (globale) Problemlage ist herausfordernd: Klimawandel, demografischer Wandel, Digitalisierung sind nur einige der Themen, mit denen wir uns als Menschheit beschäftigen müssen. Die zunehmende Technologisierung der modernen Gesellschaft prägt darüber hinaus nicht nur das Wirtschaftsleben in Deutschland und weltweit, sondern auch die Art und Weise wie wir kommunizieren, zusammenarbeiten und zusammenleben.

Keine dieser Herausforderungen lässt sich leicht lösen, für alle benötigen wir die Kreativität, Innovationskraft und Kooperationsbereitschaft eines jeden einzelnen. Kooperieren können wir jedoch nur dann, wenn wir von unserer egozentrierten Weltsicht zu einer gemeinschaftlichen Weltsicht des „Wir“ gelangen.

Das bedeutet in vielen Bereichen eine völlige Umgestaltung und Transformation der Gesellschaft – mit der Chance auf nachhaltigen Wohlstand für alle. In einer kooperativen Humangesellschaft sind wir wirtschaftlich, gesellschaftlich und politisch dauerhaft deshalb erfolgreich, weil wir gemeinsam an den Herausforderungen der Gegenwart arbeiten, nachhaltig die vorhandenen Ressourcen nutzen und weltweit kooperativ an der Gestaltung einer enkeltauglichen Zukunft arbeiten.

Der „Humanismus 4.0“ bildet die Grundlage für ein holistisches und gleichzeitig pragmatisches Menschenbild im 21. Jahrhundert. Das humanistische Modell der Zukunft ist der verantwortungsvoll-kooperative Mensch, der die Qualität und Fähigkeit zur Weiterentwicklung mitbringt, der in der Lage ist – wenn es darauf ankommt –, rational denkend Wissen und Kenntnisse neu zu verknüpfen, Fragen zu stellen, kreativ zu sein und der aber genauso gut auch in der Lage ist, seine zwischenmenschlichen Fähigkeiten zum Wohle der Menschen einzusetzen.

Die Umsetzung der „Charta für Humanismus 4.0“ hat zum Ziel, eine Gesellschaft zu schaffen, in der der Mensch und die Beziehungen zwischen den Menschen im Mittelpunkt stehen. Demut, Achtsamkeit, Würde und die Hinwendung zu bedingungsloser Gleichberechtigung sind die elementaren Geisteshaltungen, die dieser neuen Humangesellschaft zugrunde liegen.

 

Mit Unterzeichnung dieser Charta werden wir/werde ich

  • mich/uns bemühen, gelingende Beziehungen aufzubauen und zu gestalten, die das gesellschaftliche Zusammenleben und -wirken positiv beeinflussen.

  • mich/uns bemühen, die kooperative Beziehung zu anderen Menschen zu fördern und zu stärken.

  • bewusst darauf achten, mit gegenwärtigen Handlungen die Lebensqualität der Menschen zu verbessern.

  • verantwortungsvoll an der Gestaltung eines lebenswerten Morgen mitarbeiten.

  • im achtsamen Bewusstsein den Lebensraum von Mensch, Natur und Umwelt schützen und mit den vorhandenen Weltressourcen nachhaltig umgehen.

  • alle Entscheidungen und Handlungen darauf überprüfen, ob sie auch zukünftigen Generationen noch dienlich sein werden, ob sie also enkeltauglich sind.

  • gemeinsam an Lösungen arbeiten, um bestehende Ungleichgewichte auszubalancieren und für eine menschliche, nachhaltige, erfüllende und Freude bringende Gesellschaft einzutreten, die uns auf kooperativer Ebene an einer gemeinsamen Zukunft arbeiten lässt und der Menschheit insgesamt eine nachhaltige Perspektive bietet.

Ich bin/Wir sind überzeugt: Gelebter Humanismus, also eine kooperative, humanistische Haltung, hat positive Auswirkungen auf die Gesellschaft und jede Organisation in Deutschland und weltweit.

>> Download der Charta als pdf

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